Arbeitslosenzentrum

Europa für alle - gehen Sie wählen!

 

Pressemitteilung zur Europawahl am 26. Mai 2019

Arbeitslosenzentrum Mönchengladbach arbeitet längst "europäisch"

Logo Arbeitslosenzentrum MGWenige Tage vor den Wahlen zum Europaparlament unterstreicht der Vorstand des Gladbacher Arbeitslosenzentrums (ALZ), dass die Vorteile einer europäischen Gemeinschaft auch für die von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen zu spüren sein müssen. In der täglichen Beratungspraxis des ALZ besitzt mittlerweile fast mehr als die Hälfte der Rat- und Hilfe-Suchenden nicht mehr einen deutschen Pass, sondern kommt aus unterschiedlichen Ländern, bevor sie in Gladbach ansässig wurde.

 

Die größte Gruppe davon kommt aus EU-Mitgliedsländern und findet Arbeit vor allem im Niedriglohnsektor der Gladbacher Logistikzentren, dem Reinigungsgewerbe, bei Paketzustelldiensten, in der Gastronomie und häufig in der Zeitarbeitsbranche etc.. Diese Jobs sind aber sehr oft befristet, und so rutschen diese Menschen danach in die Hartz IV-Leistungen, die ihnen aber auch nur zeitlich begrenzt zustehen. Dann ist guter Rat teuer! Im EU-Raum sollen sich die EU-Arbeitnehmer zwar frei bewegen können, - die dafür notwendige soziale Sicherheit wird ihnen bislang nur auf einem sehr geringen Niveau zugestanden und auch immer wieder verweigert. Vor allem, wenn sie im Niedriglohnbereich der Logistikbranche beschäftigt sind oder - zu noch schlimmeren Bedingungen - bei Paketzustelldiensten.

Europa muss folglich für alle Menschen da sein. Informieren Sie sich vor der Stimmabgabe über die "Sozialstandards" der Parteien. Beispiel: Wer will den europäischen Mindestlohn - und wer nicht. Wer stärkt die Rechte von Erwerbslosen und wer höhlt sie weiter aus?

Übrigens: Damit wir für die vielen Menschen ohne Job da sein können, erhält das ALZ jährlich über die Landesregierung NRW rund 65 000 Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF). Geld, das sich im wahrsten Sinne "bezahlt macht". Leider will die schwarz-gelbe Landesregierung diese Summe ab 2021 streichen. Auch das "europäische Engagement" des Stadtmitte-Zentrums wäre akut gefährdet.

Mehr unter www.arbeitslosenzentrum-mg.de
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Ansprechpartner im Vorstand
des Arbeitslosenszentrums Mönchengladbach:
 
Karl Boland, Arbeitslosenzentrum MG e. V.
Lüpertzender Str. 69 in 41061 Mönchengladbach
Tel.: 0 21 61/ 2 01 95 / Fax: 0 21 61/ 17 99 81
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