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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

 

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Wolfgang FelsWolfgang Fels - Ansprechpartner - Büro -

Ich wurde 1954 in MG geboren und bin dort auch aufgewachsen. Später habe ich 13 Jahre im Raum Aachen gelebt und für die kath. Kirche gearbeitet. 1991 bin ich nach MG zurückgekommen. Seit Gründung des BMA bin ich für die Organisations- und Büroarbeit sowie z.T. die Außenvertretung zuständig.

 

 

Johannes EschweilerJohannes (Eschi) Eschweiler, Dipl. Theologe

Gründungsmitglied des Bündnis für Menschenwürde und Arbeit und Mitarbeiter im Bündnisrat.
Vorsitzender der Stiftung Volksverein und Gesellschaftervertreter des "Volksverein Mönchengladbach" gGmbH
Als Pastoralreferent Leiter der Gemeinschaft der Katholischen Kirchengemeinden (GdG) Heinsberg-Oberbruch durch Delegation und Vorstand der gemeinnützigen AMOS eG mit Projekten gegen Armut und Arbeitslosigkeit in Oberbruch. Geprägt haben mich die neun Jahre im Gymnasium und Internat bei den Franziskanern und die Christliche Arbeiterjugend. Später die Anliegen des sozialen und politischen Katholizismus mit dem Volksverein in Mönchengladbach.

Christa DressenChrista Dressen

Geboren 1946 in Mönchengladbach - Ausbildung zum Grosshandelskauf“mann“. Ab 1981 hauptamtlich bei der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen in MG anschließend bei der Gewerkschaft Verdi. Ab 2009 Rentnerin. Aktiv im Bezirksfrauenausschuss Verdi / Frauen Vita – der Frauengeschichtsverein in Mönchengladbach/ Eine Welt Laden Mönchengladbach - im Bündnisrat seit 2018.

 

Robert ManstettenDr. Robert Manstetten

Diplom-Volkswirt, wohnhaft in Aachen; seit 2007 Mitglied im Bündnis für Menschenwürde und Arbeit; berufliche Stationen seit 1962: zwölf Jahre Arbeitsagentur Aachen, vier Jahre Leitung der Arbeitsagentur Gelsenkirchen, sechs Jahre Referatsleiter/Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales(BMAS), sechs Jahre Leitung der Arbeitsagentur Mönchengladbach und danach der Agentur Köln bis zum Einritt in den Ruhestand 1995. Von 1996 bis 2006 ehrenamtliche Tätigkeiten bei der TÜV-Akademie Rheinland sowie im Volksverein Mönchengladbach.

Günter RexiliusDr. Günter Rexilius

geb. 1943, verh., eine Tochter. Psychol. Psychotherapeut, seit zehn Jahren Mitarbeit im BMA, Mitarbeit regional und überregional in der IPPNW, Initiator des PSZ (Psychsoziales Zentrum für Flüchtlinge MG)
 
 
 
 

Axel RayczikAxel Rayczik

geb. 1969 in Mönchengladbach, gelernte Dienstleistungsfachkraft im Postbetrieb, Umschulung zum Mediengestalter für Digital und Printmedien (2002), Industiemeister für Digital- und Printmedien (2008), Web-Developer (2012), Online-Redakteur (2017) - selbstständig und als Administrator und Webmaster beim BMA im Bündnisrat seit 2019.
 
 
 

Reinhold Siegers 800px

Reinhold Siegers

 
 
 
 
 
 

Hartmut Wellssow Hartmut Wellssow

Gründungsmitglied des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Geboren 1944 in Pommern, verheiratet ein Sohn - 8 Jahre Volksschule in Neuss. 1959 Betriebschlosserausbildung in einer Neusser Schraubenfabrik und seitdem Mitglied der IG Metall. Funktionen: Jugendvertreter, Mitglied im Betriebsrat, Mitglied im örtlichen Vorstand, Mitglied im ehrenamtlichen Referententeam der Jugendbildungsarbeit von IGM und DGB. 1970 Gewerkschaftssekretär beim DGB Mönchengladbach und ab 1980 gewählter DGB-Vorsitzender in Mönchengladbach und in der Region Mittlerer Niederrhein, einige Jahre Ausbilder von DGB NachwuchssekretärInnen- seit 2006 im Ruhestand. Funktionen in der Selbstverwaltung der AOK und im Verwaltungsausschuss der Arbeitsagentur Mönchengladbach und im Berufsbildungsausschuss der IHK.

Edi Erlemann

Gründungsvater
Edmund Erlemann gedreht
 
 

Ehemalige Bündnisratmitglieder, denen wir für ihre sehr gute Mitarbeit danken:

Herbert Baumann (Arbeitslosenzentrum)
Renate Müller ( Sozialwerk Eifeler Christen/Monschau)
Markus Lange (Kolping Bildungswerk)
 
 

Interview mit Edmund (Edi) Erlemann von 2010

(11:47min)

"Das ist Altersarmut per Gesetz"

 

In der Mitgliederversammlung des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit ging es auch um das brisante Thema Renten

Logo Bündnis für Menschenwürde und ArbeitNachbericht "Wie die Rente demontiert wurde" → Logo RP-online.de

Wie machen die Österreicher das nur? Wobei sich die Frage nicht auf die aktuelle politische Situation im Nachbarland bezieht. Die Rede ist - und das ist zugegeben nicht unpolitisch - von einer "guten Rente für alle". Die "Ösis" sind da wie viele andere Länder in Europa den Deutschen um Euro-Längen voraus. Das "Ruhegeld" ist beispielsweise in Austria deutlich höher als in der Bundesrepublik. Das hat Gründe. Die erklärten die Journalisten und Renten-Experten Dagmar Hühne und Holger Balodis in der Mitgliederversammlung des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Ihre Analyse über die fatalen Verwerfungen in der Rentenpolitik gerade zu Zeiten von Rot-Grün (Schröder/Fischer) war verständlicherweise gnadenlos.

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Spendenbrief

Sehr geehrte Damen und Herren,
MitgliedsantragDas Bündnis für Menschenwürde und Arbeit (BMA) ist ein Zusammenschluss von Einzelpersonen und Organisationen in den Regionen von Monschau bis Krefeld. Seit zehn Jahren ist das Bündnis Sprachrohr für die Sorgen und Nöte benachteiligter Menschen.

Ziel ist es, an der der Gestaltung einer menschenwürdigen und gerechten Gesellschaft mitzuwirken. Hierzu entwickelt das Bündnis vielfältige Aktivitäten:
• Klagemaueraktion
• Mahnwachen und Proteste gegen Sozialabbau
• Sozialethiktagungen
• Herausgabe eines gesellschaftskritischen Fachblattes (Bündnisbrief)

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Sie soll nicht nur Probleme der Alterssicherung anprangern

Mitgliederversammlung des Bündnisses im Volksverein

logoDie ausreichende wirtschaftliche Absicherung im Alter bleibt eines der zentralen Themen bzw. Aufgaben des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Das wurde in der jüngsten Mitgliederversammlung des Bündnisses in den Räumen des Geistenbecker Volksvereins erneut deutlich. Das Bündnis engagiert sich im Raum Heinsberg und in den Städten Gladbach und Krefeld. So sind Millionen Menschen derzeit und künftig von Altersarmut betroffen, betonte die Rentenexpertin Jutta Schmitz. Sie arbeitet am Institut Arbeit und Qualifikation, das der Uni Duisburg Essen angeschlossen ist. Schmitz ist ständiger Gast im Bündnis, wenn es um Rentenfragen geht. Auch die zuletzt vorgestellten "Maßnahmen" der Bundesregierung bzw. des SPD-geführten Bundesarbeitsministeriums führten nicht zu einer nachhalten Verbesserung für die RentnerInnen, so Schmitz. Sie beobachtet eine steigende Unsicherheit bei den Betroffenen über die tatsächliche Rentenhöhe.

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Einweihung des Erlemann-Platzes

Edmund ErlemannMehrere hundert Mönchengladbacher feierten eine fröhliche und nachdenkliche Einweihung des Erlemann-Platzes vor der Citykirche nahe der Altstadt.

Wie sehr der frühere Münster-Propst und Regionaldekan Edmund Erlemann der größte vorstellbare gemeinsame Nenner der Mönchengladbacher war, konnte man nun im Herzen der Stadt noch einmal erleben. Denn all die Menschen, die bei der Einweihung des Edmund-Erlemann-Platzes zusammen frühstückten, redeten und zuhörten, kommen in dieser Zusammensetzung sonst nie zusammen: Arme und noch ärmere Menschen, Politiker fast jeder Couleur, Unternehmer, engagierte Christen und Atheisten, Repräsentanten des öffentlichen Lebens und viele Kinder.

Erlemann war Ende vergangenen Jahres im Alter von 80 Jahren gestorben.

10 Jahre Bündnis für Menschenwürde und Arbeit:

logoEine Geschichte von Aufstehen und Mitmachen

Aufstehen und Mitmachen, die ersten Schritte zu einem Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde, sind auch die zentralen Elemente der Arbeit des BMA. Aufstehen impliziert ein waches Bewusstsein von der eigenen Würde und der existentiellen Bedeutung des „aufrechten Gangs“, die Weigerung, sich - von wem auch immer - klein oder „platt“ machen zu lassen, und die Bereitschaft, mit der ganzen Person für ein menschenwürdiges Dasein nicht nur für sich, sondern für alle Mitmenschen geradezustehen. Mitmachen impliziert die Erkenntnis, dass es viele Menschen in gleicher oder ähnlicher Lebenslage gibt, die nur in gemeinsamer Anstrengung ihre Daseinsbedingungen verändern und eine humane Gesellschaft, die diesen Namen verdient, aufbauen können, und die Bereitschaft, sich um dieses Zieles willen mit den anderen zu solidarischem Kampf zusammenzuschließen.

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Wir über uns

logoEine Geschichte von Aufstehen und Mitmachen

Aufstehen und Mitmachen, die ersten Schritte zu einem Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde, sind auch die zentralen Elemente der Arbeit des BMA. Aufstehen impliziert ein waches Bewusstsein von der eigenen Würde und der existentiellen Bedeutung des „aufrechten Gangs“, die Weigerung, sich - von wem auch immer - klein oder „platt“ machen zu lassen, und die Bereitschaft, mit der ganzen Person für ein menschenwürdiges Dasein nicht nur für sich, sondern für alle Mitmenschen geradezustehen. Mitmachen impliziert die Erkenntnis, dass es viele Menschen in gleicher oder ähnlicher Lebenslage gibt, die nur in gemeinsamer Anstrengung ihre Daseinsbedingungen verändern und eine humane Gesellschaft, die diesen Namen verdient, aufbauen können, und die Bereitschaft, sich um dieses Zieles willen mit den anderen zu solidarischem Kampf zusammenzuschließen.

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Grundsätze des Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

 

Statut

Präambel

Artikel 1 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte: Artikel 23
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

Zu den Grundsätze des Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

 

 

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Mitglieder im Bündnisrat

 

wolfgang felsWolfgang Fels

Ansprechpartner - Büro -
Ich wurde 1954 in MG geboren und bin dort auch aufgewachsen. Später habe ich 13 Jahre im Raum Aachen gelebt und für die kath. Kirche gearbeitet. 1991 bin ich nach MG zurückgekommen. Seit Gründung des BMA bin ich für die Organisations- und Büroarbeit sowie z.T. die Außenvertretung zuständig.

 

Johannes EschweilerJohannes (Eschi) Eschweiler, Dipl. Theologe

Gründungsmitglied des Bündnis für Menschenwürde und Arbeit und Mitarbeiter im Bündnisrat.
Vorsitzender der Stiftung Volksverein und Gesellschaftervertreter des "Volksverein Mönchengladbach" gGmbH
Als Pastoralreferent Leiter der Gemeinschaft der Katholischen Kirchengemeinden (GdG) Heinsberg-Oberbruch durch Delegation und Vorstand der gemeinnützigen AMOS eG mit Projekten gegen Armut und Arbeitslosigkeit in Oberbruch. Geprägt haben mich die neun Jahre im Gymnasium und Internat bei den Franziskanern und die Christliche Arbeiterjugend. Später die Anliegen des sozialen und politischen Katholizismus mit dem Volksverein in Mönchengladbach.

Christa DressenChrista Dressen

Geboren 1946 in Mönchengladbach - Ausbildung zum Grosshandelskauf“mann“. Ab 1981 hauptamtlich bei der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen in MG anschließend bei der Gewerkschaft Verdi. Ab 2009 Rentnerin. Aktiv im Bezirksfrauenausschuss Verdi / Frauen Vita – der Frauengeschichtsverein in Mönchengladbach/ Eine Welt Laden Mönchengladbach - im Bündnisrat seit 2018.

 

Robert ManstettenDr. Robert Manstetten

Diplom-Volkswirt, wohnhaft in Aachen; seit 2007 Mitglied im Bündnis für Menschenwürde und Arbeit; berufliche Stationen seit 1962: zwölf Jahre Arbeitsagentur Aachen, vier Jahre Leitung der Arbeitsagentur Gelsenkirchen, sechs Jahre Referatsleiter/Unterabteilungsleiter im Bundesministerium für Arbeit und Soziales(BMAS), sechs Jahre Leitung der Arbeitsagentur Mönchengladbach und danach der Agentur Köln bis zum Einritt in den Ruhestand 1995. Von 1996 bis 2006 ehrenamtliche Tätigkeiten bei der TÜV-Akademie Rheinland sowie im Volksverein Mönchengladbach.

Rexilius Gnter 2 2020 499x665Dr. Günter Rexilius

geb. 1943, verh., eine Tochter. Psychol. Psychotherapeut, seit zehn Jahren Mitarbeit im BMA, Mitarbeit regional und überregional in der IPPNW, Initiator des PSZ (Psychsoziales Zentrum für Flüchtlinge MG)
 
 
 
 

Axel RayczikAxel Rayczik

geb. 1969 in Mönchengladbach, gelernte Dienstleistungsfachkraft im Postbetrieb, Umschulung zum Mediengestalter für Digital und Printmedien (2002), Industiemeister für Digital- und Printmedien (2008), Web-Developer (2012), Online-Redakteur (2017) - selbstständig und als Administrator und Webmaster beim BMA im Bündnisrat seit 2019.
 
 
 

Hartmut Wellssow 800px

Reinhold Siegers

 
 
 
 
 
 

Dummy Hartmut Wellssow

Gründungsmitglied des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Geboren 1944 in Pommern, verheiratet ein Sohn - 8 Jahre Volksschule in Neuss. 1959 Betriebschlosserausbildung in einer Neusser Schraubenfabrik und seitdem Mitglied der IG Metall. Funktionen: Jugendvertreter, Mitglied im Betriebsrat, Mitglied im örtlichen Vorstand, Mitglied im ehrenamtlichen Referententeam der Jugendbildungsarbeit von IGM und DGB. 1970 Gewerkschaftssekretär beim DGB Mönchengladbach und ab 1980 gewählter DGB-Vorsitzender in Mönchengladbach und in der Region Mittlerer Niederrhein, einige Jahre Ausbilder von DGB NachwuchssekretärInnen- seit 2006 im Ruhestand. Funktionen in der Selbstverwaltung der AOK und im Verwaltungsausschuss der Arbeitsagentur Mönchengladbach und im Berufsbildungsausschuss der IHK.

Edi Erlemann

Gründungsvater
Edmund Erlemann gedreht
 
 

Ehemalige Bündnisratmitglieder, denen wir für ihre sehr gute Mitarbeit danken:

Herbert Baumann (Arbeitslosenzentrum)
Renate Müller ( Sozialwerk Eifeler Christen/Monschau)
Markus Lange (Kolping Bildungswerk)
 
 

Interview mit Edmund (Edi) Erlemann von 2010

(11:47min)
 
 

Veranstaltung zur Altersarmut und Mitgliederversammlung des Bündnisses im April

logoDas regionale Bündnis für Menschenwürde und Arbeit will insbesondere seine öffentliche “Parteinahme für Benachteiligte” aktivieren.
Jüngstes Beispiel ist die ganztägige Veranstaltung des Bündnisses am 16.4.16 zum – leider – immer aktueller werdenden Thema Altersarmut. Inzwischen hat anscheinend auch die Politik erkennen müssen, dass ihre Beschlüsse immer öfter Ältere in den finanziellen Ruin treiben und damit in die gesellschaftliche Ausgrenzung. Mit jungen Leuten, betroffenen Rentnern mit wenig bis sehr wenig Einkommen und Fachleuten hatten knapp 50 Personen ihre Forderungen formuliert. Im Kern geht es um eine Alterssicherung für alle, von der man leben kann. In Kürze soll ein Statement dazu der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Obwohl frühzeitig eingeladen, ließ sich die Politik in der lebhaften “Renten-Runde” nicht blicken. Lediglich die SPD-Bundestagsabgeordnete Gülistan Yüksel schaute vorbei und bat darum, dass man ihr den (Renten-)Forderungskatalog zur Verfügung stellt. Das wird das Bündnis gerne tun.

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Grundsätze des Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

logoBündnis für Menschenwürde und Arbeit
Statut

Präambel

zum Förderantrag

 

Artikel 1 Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland
Die Würde des Menschen ist unantastbar.

Aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte:
Artikel 23
1. Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.
2. Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.
3. Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

4. Jeder hat das Recht, zum Schutze seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Artikel 24
Jeder hat das Recht auf Erholung und Freizeit und insbesondere auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit und regelmäßigen bezahlten Urlaub.

 

§ 1 „Name und Sitz“

Das Bündnis trägt den Namen „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ und hat seinen Sitz in Mönchengladbach.
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

§ 2 „Bündniszweck & Ziele

Verständnis von Arbeit
Arbeit ist ein Grundwert menschlichen Lebens. Arbeit ist Mitschöpfung und dient sowohl der subjektiven Vervollkommung der Arbeitenden wie auch der Vervollkommnung der Gesellschaft und der Welt insgesamt.
So verstanden bedeutet Arbeit Mitwirkung an der menschlichen Welt, Mitwirkung an der Weiterentwicklung der Schöpfung. Gleichzeitig ist Arbeit und die damit verbundene Existenzsicherung zentrale Grundlage der Teilhabe und Teilnahme der Einzelnen an den sozialen und politischen Entwicklungen. (aus Dokumenten der christlichen Sozialethik)

Bündnis für Menschenwürde und Arbeit
Individualisierung, Zentralisierung und Durchkapitalisierung der Gesellschaft erfordern neue Bündnisse und Netzwerke zur Solidarisierung und politischer Anwaltschaft.
Dies erfordert den Aufbau von Bündnissen vor Ort und die Vernetzung mit Organisationen, die sich mit Fragen von Menschenwürde und Arbeit auseinandersetzen mit dem Ziel, Gegenöffentlichkeit zu schaffen. Das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit versteht sich als Netzwerk, wo möglichst viele Kräfte, Fähigkeiten und Kompetenzen von Einzelpersonen, Verbänden, Gruppen, Arbeitslosenprojekten und Einrichtungen ihre gegenwärtig unter Druck stehenden Ressourcen und Hoffnungen solidarisch bündeln. So sollen und können neue gute Energie, soziale Ideen und politische Perspektiven und gelebte Solidarität wachsen.

Ziele auf der Grundlage der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland:

  • Entwicklung einer Vision von einer menschenwürdigen Gesellschaft.
  • Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung von arm und reich
  • Gerechte Verteilung von Arbeit und Einkommen
  • Vorrang der Arbeit vor dem Kapital
  • Alles Wirtschaften dient dem Wohl des Menschen
  • Aktive Parteinahme für Benachteiligte
  • Nachhaltiges Wirtschaften

Das Wirken des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit ist als Prozess angelegt. Alle Interessierten, sei aus religiösen, allgemein ethischen oder humanistischen Motivationen heraus, sind zum Mittun eingeladen.

Das Bündnis wirkt im Gebiet linker Niederrhein und den umliegenden Regionen.

 

§ 3 „Bündnispartner(innen)“

(3.1) Bündnispartner(innen) können werden:

  • natürliche Personen,
  • juristische Personen,
  • andere Zusammenschlüsse,

die die Ziele des Bündnisses unterstützen und ihren Beitritt gegenüber dem Bündnisrat erklären.

(3.2) Bündnispartner(innen), die dem Bündnisstatut zuwider handeln, können vom Bündnisrat mit einer Mehrheit von 2/3 der Mitglieder ausgeschlossen werden. Der Ausschluss wird wirksam durch die Bestätigung durch die nächste Bündnisversammlung. Für diese Bestätigung bedarf es einer Mehrheit von 2/3 der abgegebenen Stimmen. Vor der Entscheidung der Bündnisversammlung ist der (die) betreffende Bündnispartner(in) auf Wunsch anzuhören.

 

§ 4 „Bündnisorganisation“

Organe des Bündnisses sind

  • die Bündnisversammlung
  • der Bündnisrat.

Zur Bearbeitung von Sachthemen und für die Erledigung bestimmter Aufgaben ist die Bildung von Arbeitsgruppen durch die Bündnisversammlung oder den Bündnisrat möglich.

 

§ 5 „Bündnisversammlung“

(5.1) Die Bündnisversammlung setzt sich zusammen aus den Bündnispartner(innen) Sie tagt mindestens einmal jährlich und wird durch den Bündnisrat mit einer Ladungsfrist von mindestens zwei Wochen einberufen und geleitet. Auf Wunsch von einem Viertel der Bündnispartner(innen) hat der Bündnisrat die Bündnisversammlung innerhalb von sechs Wochen unter Angabe des Grundes einzuberufen. Die Bündnisversammlung ist mit den erschienenen Mitgliedern beschlussfähig.

(5.2) Jede(r) Bündnispartner(in) hat eine Stimme in der Bündnisversammlung. Juristische Personen sowie andere Zusammenschlüsse nehmen die Stimme durch eine(n) vorher benannte(n) Vertreter(in) wahr. Die Vereinigung mehrerer Stimmen in einer Person ist unzulässig.

(5.3) Aufgaben der Bündnisversammlung sind insbesondere:

  • Beschluss über die Inhalte und Aktivitäten des Bündnisses
  • Einrichtung von Arbeitsgruppen und Vernetzung der Bündnispartner(-innen)
  • Beschluss über das Bündnisstatut
  • Wahl des Bündnisrates
  • Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Bündnisrates
  • Wahl von zwei Prüfern(innen) der Finanzbuchhaltung aus den Reihen der Mitglieder der Bündnisversammlung für eine Amtszeit von zwei Jahren
  • Entgegennahme des Berichtes der Prüfer(innen)
  • Entlastung des Bündnisrates
  • Beschluss über die Systematik und die absolute Höhe eines Solidaritätsbeitrages der Bündnispartner(innen)
  • Beschluss über den Finanzplan des Bündnisses
  • Beschluss über die Auflösung des Bündnisses

(5.4) Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst.
Änderungen des Bündnisstatutes sowie die Auflösung des Bündnisses bedürfen der 2/3 Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Anträge auf Änderung des Bündnisstatutes sowie auf Auflösung des Bündnisses sind in der Einladung anzukündigen.

 

§ 6 „Bündnisrat“

(6.1) Der Bündnisrat besteht aus mindestens fünf, höchstens neun gewählten Personen, die aus der Mitte der Bündnisversammlung für eine Amtszeit von zwei Jahren gewählt werden. Für die Wahl genügt die einfache Mehrheit. Haben mehr Personen eine einfache Mehrheit erreicht, so sind diejenigen gewählt, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen. Bei gleicher Stimmenzahl erfolgt eine Stichwahl. Zusätzlich ist der/die Geschäftsführer/in der "Stiftung Förderverein Volksverein MG e.V". und eine hauptamtliche Teilzeitkraft Mitglied im Bündnisrat.

(6.2) Aufgaben des Bündnisrates sind insbesondere:

  • Leitung des Bündnisses und Führung seiner Geschäft
  • Bestellung eines/einer Geschäftsführer(in)
  • Erstellung und Umsetzung des Finanzplanes
  • Einrichtung von Arbeitsgruppen und Vernetzung der Bündnispartner(innen)
  • Vertretung des Bündnisses sowie Öffentlichkeitsarbeit
  • Einberufung und Leitung der Bündnisversammlung
  • Aktions- und Geschäftsbericht an die Bündnisversammlung

 

§ 7 „Schlussbestimmungen“

(7.1) Bei Auflösung des Bündnisses fallen die finanziellen Mittel des Bündnisses an die Stiftung Volksverein mit Sitz in Mönchengladbach.

(7.2) Dieses Statut tritt mit dem Beschluss der Bündnisversammlung am 03. Februar 2006 in Kraft.
Änderung des Statutes erfolgte durch Beschlussfassung der Bündnisversammlung am 27. April 2016.

 

zum Förderantrag

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Hartz-IV-Appell 2020

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Was sagen die anderen ...

zum Thema Bedinnungsloses Grundeinkommen?

Warum die SPD eigentlich schon lange für ein Grundeinkommen ist

zum Thema KINDERARMUT?
Armutsgefährdungsquote: Kinder mit einer eigenen Existenzsicherung vor Armut schützen

MG von Ortsschild

LIteraturhinweise

Cover Das revolutionre SubjektCover Die ElendenBuchcover Rente rauf

 

 

 

 

 

 

Zu den Literaturhinweisen

 

Trägerorganisation

aktueller Bündnisbrief

Cover BB Sep19

Zitat (12)

"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus- Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig- Man kann anständig und Nazi sein: Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig sein. Dann ist man kein Nazi."

 

Gerhard Bronner
(1922-2007)
Österreichischer Komponist, Autor, Musiker und Karabetist
 

Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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