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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

Bündnisrat

Das Bündnis geht "ON AIR"

ON AIR
 
Seit 2016 nutzen wir bereits die Videoplattform YouTube zum Einbinden unserer Videos auf unsere Homepage.
Nun kommt ein weiteres hinzu und dieses wird ein LIVE-Video sein!
 
Anknüpfend an unseren "HARTZ IV-Appell" an die Politik, den wir letztes Jahr im Düsseldorfer Landtag den handelnden Personen überreichen konnten, führen wir eine weitere Veranstaltung in der Citykirche in Mönchengladbach durch. Zu einer Diskussions-Veranstaltung am Donnerstag, 18:30 Uhr mit dem Titel "Verarmtes Leben - prekäres Leben | Was müssen wir dagegen tun?" haben wir Prof. Dr. Heinz-Josef Bontrup (Ökonom, Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen u.a) und Prof. Dr. NIco Dragano (Medizinsoziologe, Uni Düsseldorf) eingeladen. Und sie können mit dabei sein, Vorort oder im Internet! Der Eintritt ist in beiden Fällen kostenlos.
Beide Referenten werden inhaltliche Input geben zur Entstehung und gesellschaftlichen Bedeutung des prekären Sektors.
 
Abonnieren sie doch unseren Kanal und lassen sie sich benachrichten, wenn wir ein neues Video bereitstellen.

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Kurzbewertung der Koalitionsvereinbarung (SPD/Grüne/FDP) aus sozialpolitischer Sicht

von Prof. Dr. Gerhard Bäcker Institut Arbeit und Qualifikation der Universität Duisburg-Essen / Januar 2022

 
Wir haben Prof. Dr Gerhard Bäcker um seine Bewertung der Koalitionsvereinbarungen gebeten.
Seine umfangreiche Kurzbewertung hat die Finanzierung, Grund- bzw. Kindergrundsicherung, Mindestlohn, Minijobs, Altersabsicherung sowie die Kranken- und Pflegeversicherung im Focus.
 

Screenshot YouTube Video Dr Gerhard Bäcker IAQVorbemerkung

Die Bewertung der Koalitionsvereinbarung kann nicht den Anspruch erheben, dies aus wissenschaftlicher, vermeintlich „objektiver“ Sicht vornehmen zu wollen. Immer ist vorab die Frage zu stellen, aus welcher Perspektive und vor dem Hintergrund welcher normativen Positionen Stellung bezogen wird. Deshalb soll an dieser Stelle betont werden, dass es hier um die Frage nach den sozialen, sozial-, verteilungs- und gesellschaftspolitischen Regelungen bzw. Vorhaben und deren Auswirkungen geht.

Zugleich ist einschränkend zu berücksichtigen, dass eine Koalitionsvereinbarung die politischen Mehrheitsverhältnisse, die sich in einem demokratischen (Wahl)Prozess ergeben, widerspiegeln. Eine „linke“ Mehrheit hat es nach den Bundestagswahlen nicht gegeben; vielmehr musste (!) in die Regierungskoalition die FDP einbezogen werden. Dass die FDP eher marktradikal als sozialpolitisch ausgerichtet ist, war und ist klar. Insofern kann und sollte man sich über Vereinbarungen bzw. Absichtserklärungen, die diesen Marktbezug aufweisen, nicht empören. Sicherlich ist zu fragen, ob und inwieweit diese Vereinbarungen als so problematisch/gefährlich einzustufen sind, dass eine Koalition hätte scheitern sollten und das Risiko von Neuwahlen mit einem ungewissen Ausgang hätte eingegangen werden sollen. Hier haben die Parteien eindeutig anders enschieden.

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Bündnis unterstützt Obdachlosenwinterhilfe der Diakonie

ObdachloserNach einer Zoomkonferenz im Dezember letzten Jahres mit Trägern der Obdachlosenhilfe in Mönchengladbach zur Frage der besonderen Hilfen im Winter für zahlreiche obdachlose Menschen in der Stadt hat unser Bündnisrat beschlossen, mit Hilfe einer Liste benötigter Medikamente die kostenlose Vergabe durch die Diakonie mit Sach- und Geldspenden zu unterstützen. Die Diakonie arbeitet dazu mit zwei medizinischen Fachkräften zusammen, die vor Ort die Medikamente verteilen und entsprechende Beratung leisten.

Die Beschaffung der Medikamente läuft rein auf Spendenbasis. Dankenswerterweise konnten wir bereits von Gladbacher Apotheken Sach- und eine Geldspende(n) erhalten und MitarbeiterInnen der Diakonie übergeben. Eine Sachspende mit Medikamenten hatte einen Wert von über 1700€ - einfach super!

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So war unser Jahr 2021

Tätigkeitsbericht des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ (BMA)

Taetigkeitsbericht 2021Im Leitungsgremium, dem Bündnisrat, hat es im Jahr 2021 nur eine Veränderung gegeben: Unser langjähriges BR-Mitglied Robert Manstetten hat aus Altersgründen mit Ende des Jahres seine Tätigkeit im BR beendet. Der Kontakt wird aber weiter bestehen bleiben. Der BR besteht jetzt aus zehn Personen. Es fanden elf BR-Sitzungen statt und eine Klausur am 1. August zu neuen inhaltlichen Schwerpunkten und Vernetzung. Wir waren an den Treffen des von uns mitinitiierten „Bündnis soziale Gerechtigkeit MG“ sowie an zahlreichen Austausch- und Planungstreffen der ebenfalls von uns angestoßenen Initiative „Sicherer Hafen MG“ beteiligt.

Im Januar haben wir uns erstmals an der Vorbereitung der Dialogtagung des Nell-Breuning-Hauses (Herzogenrath) zu „Prekariat in unserer Region“ beteiligt. Im März fand ein weiteres Treffen statt. Die Tagung fand schließlich wegen Corona im Mai als "Zoom"-veranstaltung statt. Ebenfalls Anfang des Jahres fand ein Gespräch mit Frau Derichs vom Volksverein zur Konzeption eines neuen Selbstdarstellung-Flyers des BMA statt, da der vorhandene mittlerweile ver-altet ist. Der neue Flyer wird dann 2022 erscheinen.

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Zum Weihnachtsfest 2021

Frei nach einem bekannten Lied: "Eine neue Regierung ist wie ein neues Leben!"

Weihnachtsgru 2021Ob nun das "Ampel"-Kabinett mit dem  Bürgergeld tatsächlich für 3,8 Millionen Bewohner in diesem Land für "neue", bessere Lebensverhältnisse sorgen wird, bleibt eine spannende Frage oder doch nur ein frommer Wunsch?

Zumindest legt der Bündnisrat der neuen Regierung in Berlin dieses Wunschpaket unter dem Weihnachtsbaum.

 

In diesem Sinne wünschen wir allen Mitmenschen friedvolle Weihnachtsfeiertage
und einen guten Start
ins neue Jahr 2022
 
 

Stoppt Stadtrat den „Mieten-Wahnsinn“?

Bündnis für Menschenwürde und Arbeit wird aktiv und traf sich im Volksverein MG zur Mitgliederversammlung

BMA MV 2021Neue (bekannte) Gesichter im Bündnisrat sowie die laute Forderung nach „konkreten Maßnahmen“ gegen die zunehmende Wohnungsnot bestimmten die jüngste Mitgliederversammlung des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit (BMA). Zum leidigen Thema „Stoppt den Mieten-Wahnsinn“ wird das BMA einen Bürgerantrag für MG formulieren. Der soll dann im Gladbacher Stadtrat diskutiert und - hoffentlich - beschlossen werden.

In Gladbach wird viel gebaut, doch die neuen Wohnungen sind für die meisten Menschen unbezahlbar, weil zu teuer. Das verdeutlichten die als ReferentenIn geladenen Susanne Hoppe und Gerd Lippold von der „Mieterinitiative gegen Mietenwahnsinn“ aus MG. Skandalös nicht nur für die beiden, dass in Gladbach der Anteil an Sozialwohnungen weiterhin rapide sinke. Übrigens ein bundesweites Phänomen. Laut Hoppe „reißen" sich derzeit fünf berechtigte Parteien (mit Wohnberechtigungsschein) um eine öffentlich geförderte Wohnung.

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Gespaltene Gesellschaft: einmal unten – immer unten?

 

Logo Denk doch mal

Das Kardinalproblem: Soziale Ungleichheit

Unter dieser Überschrift meldete sich Christoph Butterwegge (Politikwissenschaftler und Armutsforscher) zu Wort und wir kommentieren drei Passagen aus seinem Artikel.

Butterwegge:
Nach den Maßstäben der Europäischen Union gelten 12,9 Millionen Menschen in Deutschland als von Armut betroffen oder bedroht. Sie haben weniger als 60 Prozent des bedarfsgewichteten Haushaltsnettoeinkommens zur Verfügung, was für einen Alleinstehenden 969 Euro im Monat entspricht. Damit ist die Armuts(risiko)quote so hoch wie noch nie seit der Vereinigung von BRD und DDR.

Diese Bestandsaufnahme ist ein Armuts-Zeugnis im Wortsinne für die deutsche Politik seit 1990.

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Einsegnung des Hausschildes am Edmund-Erlemann-Haus

2020 06 04 Einweihung Haustafel Edmund Erlemann Haus 800px 1Nach über einem Jahr der Umbenennung des Volksvereinshauses in das Edmund-Erlemann-Haus, Kirchplatz 11 in Mönchengladbach, hat uns Christian Bauer am 4. Juni ein schönes und wertvolles Schild an der Hauswand angebracht. Auf dem Schild ist unser Eddi auf einem schönen Foto zu sehen. Darunter sind die Organisationen und Einrichtungen in einer einheitlichen Farbe aufgeführt, die unsere Schwestern und Brüder im Einsatz für die und mit den "Kleinen Leute(n)"sind. Ganz unten ist das Edmund Erlemann Archiv mit einer Mailadresse aufgeführt. Über die Mail kann man sich Infos zum Haus und über Eddi erfragen (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!).

Wir sind dankbar für dieses schöne Schild und haben es mit dem Bündnisrat und Christian feierlich eingesegnet.

Johannes Eschweiler (Eschi), Vorsitzender Stiftung Volksverein
Fotos: Hermann-Josef Kronen

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Mehr zum Edmund Erlemanns Erbe → rp-online.de

Gabenzaun für Obdachlose am Rheydter Hauptbahnhof

Gabenzaun BestckungHeute, am 15. April 2020, wurde der Beschluss des Bündnis für Menschenwürde und Arbeit vom 09. April umgesetzt, am Hauptbahnhof Rheydt einen Gabenzaun für Obdachlose – und andere bedürftige Menschen – einzurichten (s. Fotos). Wir hoffen, dass viele Menschen, die es sich leisten können, dort ihre Gaben platzieren, so etwa (keine vollständige Liste): 'unverderbliche' Lebensmittel, Obst und Gemüse, kräftigende Snacks, Hygieneartikel, Wasser usw. - vielleicht auch mal Zigaretten und Süßigkeiten -.

Gabenzaun ErklärungGabenzaun AnspracheGabenzaun Wunschzettel

Überlegungen zu Corona, Tauschwert und phantastischen Erzählungen

 Zeit für Veränderung

WeltZitat: "Es findet da etwas Merkwürdiges, ja Absurdes statt: die Welt der Gebrauchswerte ist (im Gegensatz zum Krieg) unversehrt – die Produktionsstätten stehen noch, die Produkte sind noch da und auch die Menschen, die die Produkte machen. ‚Nur‘ die Logik des Tauschwerts funktioniert nicht mehr." - Dick Boer -

Heutzutage wird Deutschland seinen nachgesagten Dichtern und noch mehr den Denkern gerecht! Auch unser Bevölkerung nutzt dahingehen ihr Potenzial zum Guten und akzeptiert die derzeitigen Einschränkungen zum Wohle aller! Hierfür sagt auch das BMA danke!

Aber es stellt sich auch die Frage, wie unser Gesellschaftssytem nach der Corona-Krise funktionieren soll? Die Krise zeigt uns auf, welche Schwächen der liberale Raubtier-Kapitalismus besitzt und dem viele Politiker fast aller Parteien irgendwie folgen und rechnungtragen.

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Stellungnahme zum Erhalt und die Zukunft der Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen

ALZ Haus nah 109

Vorab:

Das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Eine Geschichte von Aufstehen und Mitmachen

Aufstehen und Mitmachen, die ersten Schritte zu einem Leben in Freiheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde, sind auch die zentralen Elemente der Arbeit des BMA. Aufstehen impliziert ein waches Bewusstsein von der eigenen Würde und der existentiellen Bedeutung des „aufrechten Gangs“, die Weigerung, sich - von wem auch immer - klein oder „platt“ machen zu lassen, und die Bereitschaft, mit der ganzen Person für ein menschenwürdiges Dasein nicht nur für sich, sondern für alle Mitmenschen geradezustehen. Mitmachen impliziert die Erkenntnis, dass es viele Menschen in gleicher oder ähnlicher Lebenslage gibt, die nur in gemeinsamer Anstrengung ihre Daseinsbedingungen verändern und eine humane Gesellschaft, die diesen Namen verdient, aufbauen können, und die Bereitschaft, sich um dieses Zieles willen mit den anderen zu solidarischem Kampf zusammenzuschließen.
Aufstehen und Mitmachen bestimmten das Denken und Handeln des Bündnisses von Anfang an.
Erwachsen aus dem pastoralen Schwerpunkt „Kirche und Arbeiterschaft“ im Bistum Aachen, sollte das Bündnis nach dem Willen der Gründungsmütter und -väter einen neuen Aufbruch wagen, entschiedene Schritte über die institutionellen Grenzen der Kirche hinaus „in die Welt“ tun und die gesellschaftlichen Kräfte (u.a. die Gewerkschaften) zum Mitmachen einladen, die sich solidarisch gegen die wachsende soziale Kälte und Gleichgültigkeit eines menschenfeindlichen Wirtschaftssystems und für soziale Gerechtigkeit einsetzen wollten.

Zur Diskussion um die Arbeitslosenzentren und Beratungsstellen:

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Erklärung des BMA zur Landtagswahl 2020 in Thüringen vom 5. Februar 2020

Thringen BundeslnderDas "Bündnis für Menschenwürde und Arbeit" hat beschlossen zu der Landtagswahl vom 5. Februar 2020 Stellung zu beziehen, daran hat die "Korrekturwahl" vom 4. März nichts geändert!

Wir, die Mitglieder des „Bündnis für Menschwürde und Arbeit“, sind in mehrfacher Hinsicht besorgt: Über die Ereignisse in Thüringen und über einen Teil der Reaktionen auf sie.

1. Am 5. Februar 2020 wurde in Thüringen - 75 Jahre nach dem Ende von Krieg und Faschismus - mit Hilfe der Höcke - AFD ein Ministerpräsident ins Amt gewählt. Dies ist eine tiefe, verabscheuungswürdige Zäsur und ein "dunkelbrauner" Tag für unsere Demokratie. Die Verantwortung für diesen Dammbruch der Demokratie tragen die CDU und FDP in Thüringen.

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Zum Geburtstag von Eddi Erlemann Gründungsvater unseres Bündnisses, der am 31.01.2020, 85 Jahre alt geworden wäre.

Edmund ErlemannEin Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ... aufbauen. Die Menschen in unserem Bistum und weit darüber hinaus brauchen ein solches Bündnis dringend. "Denn: die Menschenwürde ist schwer gefährdet. Solidarität, Gerechtigkeit und Würde des Menschen werden kleiner und kleiner geschrieben. Die Arbeit ist ein hohes Gut für uns Menschen. In der Arbeit können wir uns verwirklichen, ja, wir werden "mehr Mensch". Arbeit und Menschenwürde gehören zusammen.

Besonders sichtbar ist dieser Zusammenhang im Leben der Menschen, denen das hohe Gut der Arbeit durch Arbeitslosigkeit, vor allem Langzeitarbeitslosigkeit, verweigert wird. Ein Bündnis für Menschenwürde und Arbeit ist notwendig! Es soll jetzt entstehen. Denn der Sozialstaat ist in Gefahr: durch Reformen, welche auf dem Rücken der Benachteiligten ausgetragen werden. Eine neue Armutsbevölkerung entsteht: Junge Menschen, alleinstehende Arbeitslose, Familien mit mehreren Kindern, Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, „Ausländer“...“

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Es weihnachtet sehr …

AdventskranzDas wichtigste Fest des hiesigen Einzelhandels nähert sich unvermeidlich. Auch wir vom „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ freuen uns auf Geschenke und machen auch genauso gerne welche.

Das bedeutendste Geschenk, das wir uns gegenseitig machen können, wäre aber das Engagement für mehr Gerechtigkeit. Wir träumen von einem Land, das keine Essenstafeln für Bedürftige mehr braucht und wo es keiner mehr nötig hat, in den Einkaufspassagen und auf den Weihnachtsmärkten zu betteln.

Es gibt hier und weltweit im Neuen Jahr viel anzupacken. Mit unseren Möglichkeiten versuchen wir es und hoffen dabei auf Eure tätige Solidarität 2020.

In diesem Sinne wünschen wir ein frohes Fest und ein gutes Neues Jahr.

Was tun gegen die "Rentenlüge"?

 

In der Mitgliederversammlung des Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit geht es um ein brisantes Thema - interessierte Mitmenschen sind ebenfalls willkommen.

logoSie rechnen gnadenlos mit der "Rentenlüge" ab - und zeigen auf, wie wirtschaftliche Armut im Alter vermeidbar ist. Wenn denn die Politik das umsetzt, was sie verspricht. Dagmar Hühne und ihr Mann Holger Balodis, beide Jahrgang 1960, sprechen in der Jahresversammlung des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit über "Rentenpolitik auf dem Prüfstand" und zeigen neuere, teils fatale Entwicklungen bei der Altersversorgung auf. Danach kann intensiv über das leidige Thema diskutiert werden. Hühne wie Balodis gelten längst als Renten-Experten; sie haben dazu mehrere Bücher geschrieben und zahlreiche Beiträge fürs Fernsehen geliefert.

Neben dem inhaltlichen Schwerpunkt der Versammlung sind Regularien zu erledigen und Aktionen zu besprechen.

So ist die Finanzlage des Bündnisses ebenso Thema wie Nachwahlen zum Bündnisrat, Rechenschaftsberichte und die Mitgliederwerbung. Das auf soziale Themen spezialisierte Bündnis - es ist überparteilich und keiner Kirche zugehörig - will zudem mit Mitgliedern und Interessierten weitere Aktivitäten erörtern und zeitlich planen. Ein Aktionsschwerpunkt sind Wohnungsnot und Mieten-Wahnsinn. Regelmäßig gibt das Bündnis einen "Bündnis-Brief" heraus. Zu finden sind die verschiedenen Ausgaben auf der Homepage des Bündnisses

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Mönchengladbacher Appell

Logo Mönchengladbacher AppellMit dem "Mönchengladbacher Appell" hat der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) die Bundes- und Landesregierung NRW aufgefordert, "einen sozial ausgerichteten Arbeitsmarkt für dauerhaft nicht mehr vermittelbare Arbeitslose" einzurichten. Dem Appell des Gladbacher DGB haben sich nun das Gladbacher Arbeitslosenzentrum (ALZ) und das regionale Bündnis für Menschenwürde und Arbeit angeschlossen. Beide wollen sich "aktiv einbringen", wenn es darum geht, in Gladbach, so die Forderung, rund 1000 Stellen zu schaffen. Wo die "Betroffenen" tätig werden können bzw. sollen, steht im Detail noch nicht fest. Allerdings würden die Sozialpartner mit dem Gladbacher Jobcenter darüber wachen, dass ein Entgelt nicht unter dem gesetzlichen Mindestlohn gezahlt wird, sagte ein DGB-Sprecher.

Da die Politik jetzt erst einmal in die Sommerpause geht, ist mit Reaktionen bzw. Beschlüssen wohl erst im Herbst zu rechnen. In dem Appell heißt es unter anderem:

"Unabhängig von der Konjunkturentwicklung finden viele Leistungsberechtigte des SGB II (Hartz IV) keine Beschäftigung am 1. Arbeitsmarkt. Zurzeit beziehen etwa 78 Prozent der Arbeitslosen in Mönchengladbach Arbeitslosengeld II über einen langen Zeitraum."

Gründe hierfür seien vor allem fehlende Jobangebote, unzureichende Qualifikation und gesundheitliche Probleme der Langzeit-Erwerbslosen. ALZ- wie Vertreter des Bündnisses betonten, dass Jobangebot müsse über den Charakter eines Beschäftigungsprogramms hinausgehen. Im MG-Appell heißt es dazu:

"Das Recht auf Arbeit konkretisieren wir daher auch als Recht auf einen dauerhaften, öffentlich geförderten Arbeitsmarkt."

Mönchengladbacher  Appell

Die Unterzeichner richten an den Bund und das Land NRW den Appell, einen sozial ausgerichteten Arbeitsmarkt für dauerhaft nicht vermittelbare Arbeitslose zusammen mit den örtlichen Akteuren in Mönchengladbach aufzubauen.

Unabhängig von der Konjunkturentwicklung finden viele Leistungsberechtigte des SGB II keine Beschäftigung am Ersten Arbeitsmarkt...

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Solidaritätsbekundung des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ wegen drohender Schließung von Grid

logoWir – das regionale „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ (Linker Niederrhein, Aachen/Düren) – haben uns an der Protestveranstaltung vor dem Werk in Mönchengladbach beteiligt. Auf diesem Weg möchten wir noch einmal unsere Solidarität mit den von Schließung bedrohten Werksangehörigen und ihren Familien ausdrücken.

Wir können nur unterstreichen, was auf der Demo gesagt wurde: es ist unerträglich, wenn kurzfristige Kapitalverwertungsinteressen dazu führen, ein Werk mit Gewinn, sehr gut qualifizierter Belegschaft und zukunftsweisenden Produkten schließen zu wollen!

Wir stehen dafür ein, dass der Wert der menschlichen Arbeit Vorrang hat vor Kapitalinteressen. In diesem Sinn wollen wir Euren Kampf um die Arbeitsplätze bei Grid weiter unterstützen und wünschen Euch dabei viel praktische Solidarität und Durchhaltekraft.

Wir würden uns freuen, in Euren Verteiler aufgenommen zu werden, um über eventuelle weitere Aktionen direkt informiert zu sein.

Mit solidarischen Grüßen
Der Bündnisrat (Vorstand) 

„Stellenabbau aus reiner Profitgier“

Bündnis rief zur Teilnahme an Demo gegen rigiden Stellenabbau bei GE Grid auf

logoLogo IG Metall

Foto: Demonstranten vor der Firma GRID

Wir müssen ein Zeichen setzen gegen arbeitnehmerfeindliche Konzernentscheidungen,

sagte Wolfgang Fels. Fels ist Sprecher des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Und als ein (Ausrufe-)Zeichen wertet Fels die Protestkundgebung der Gewerkschaft IG Metall vom 21. Januar gegen die geplante Komplettschließung des Transformatorenwerks von General Electric Grid Solutions (GE; Schorch) an der Rheinstraße 73.

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Positionspapier des BMA

logoPosition des „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ (BMA) gegen Altersarmut

Vorrang für die solidarische gesetzliche Rentenversicherung

1. Gesetzliche umlagefinanzierte Rentenversicherung (GRV) stärken
Die GRV muss wieder zum wichtigsten Standbein in der Altersvorsorge ausgebaut
werden. Die Versprechungen, die Kürzungen der Leistungen der GRV durch private
Vorsorge auszugleichen, waren und sind leere Versprechungen für den größten Teil der Menschen.

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Tag der Begegnung auf Augenhöhe

Unter dem Motto „Mehr Gerechtigkeit – Für ein menschenwürdiges Leben“ hatte das Bündnis für Menschenwürde und Arbeit am Samstag, 23. November 2013, zu einem „Tag der Begegnung auf Augenhöhe“ eingeladen. Die Veranstaltung war in einem langen Diskussionsprozess als „Ethiktagung von unten“ konzipiert und vorbereitet worden.

Zahlreiche Interessierte füllten den Saal im Mönchengladbacher Haus der Regionen. Am Vormittag wurde ein – ideeller – Marktplatz zu verschiedenen Themen angeboten. Nach der Mittagspause folgte ein Worldcafé mit wechselnden Austauschgruppen zu Themenfeldern wie Arbeitslosigkeit, Beschäftigung/Erwerbsarbeit, Migration und anderen.

In der Einladung hatte das Bündnis Überlegungen zur gegenwärtigen sozialen und politischen Situation und zur Zielsetzung für die Veranstaltung formuliert:

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Grafik Mach meinen Kumpel nicht an!

BMA-Gruppenfoto Klausurtagung September 2021

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Find uns on: facebookprekaeres leben postkarte Entwurf 1

aktueller Bündnisbrief

Bündnisbrief November 2020

LIteraturhinweise

Was sagen die anderen ...

zum Thema Bedinnungsloses Grundeinkommen?

Warum die SPD eigentlich schon lange für ein Grundeinkommen ist

zum Thema KINDERARMUT?
Armutsgefährdungsquote: Kinder mit einer eigenen Existenzsicherung vor Armut schützen

Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796
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