Welcome to Menschenwürde und Arbeit   Click to listen highlighted text! Welcome to Menschenwürde und Arbeit Powered By GSpeech

Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus Gesellschaft und Arbeitswelt

Studie | Die größten Sorgen bereitet Donald Trump → https://www.faz.net

24. September 2020

tagesschau.de
  • Liveblog: ++ Auch Altmaier in Quarantäne ++
    Wirtschaftsminister Altmaier hat sich in häusliche Quarantäne begeben. Zuvor hatte Außenminister Maas bereits den gleichen Schritt angekündigt. In Israel soll der Lockdown nach Rekord-Infektionszahlen verschärft werden. Alle Entwicklungen im Liveblog.
  • Reisewarnung für Regionen in elf EU-Ländern
    Angesichts steigender Corona-Neuinfektionen hat die Bundesregierung weitere elf Regionen in der EU zu Risikogebieten erklärt. Auf der Liste stehen auch die Hauptstädte Lissabon, Kopenhagen und Dublin. Für sie gelten nun Reisewarnungen.
  • Fall Breonna Taylor: US-Polizist muss vor Gericht
    Weil ein US-Polizist Breonna Taylor bei einer Razzia in ihrem eigenen Bett erschoss, muss er nun vor Gericht. Doch die Art der Anklage dürfte neue Proteste hervorrufen. Louisville verhängte vorsorglich den Ausnahmezustand.

Bezahlbarer Wohnraum

 

Gebaut wird wie wild. Und zu "wilden" Preisen verkauft bzw. vermietet.

Beispiel "Neue Stadt" mit Namen Roemonder Höfe zwischen Lüpertzender Straße und Fliethstraße in Mönchengladbach. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sind einige der Großblöcke so gut wie fertiggestellt. Und können bezogen werden. Zu Preisen, die mit Normalität wenig zu tun haben. Der stadtbekannte Makler Norbert Bienen bietet die 118,7 Quadratmeter-Wohnung, vier Zimmer, zu einem Preis von 1262 Euro/Monat/kalt an. Zugegeben: In den Höfen geht es auch kleiner und preiswerter. Doch für Menschen mit wenig Einkommen bleiben solche Höfe Tabuzonen. Für sie sind sie unbezahlbar. 

Dabei trifft es längst nicht mehr nur die "Armen", die keine Wohnung finden; selbst für Normalverdiener sind die anscheinend unaufhaltsam steigenden Mieten kaum noch bezahlbar geworden.  

Gladbachs städtischer Fachbereich Wohnen hat unlängst bekannt gegeben, dass derzeit mehr als 2000 Haushalte "als dringend wohnungssuchend" gemeldet sind. Fragt man bei der Stadt nach, erhält man die Auskunft: Wir haben eine lange Warteliste mit Interessenten; an der Gerkerather Mühle, Altbauwohnungen, seien Einheiten zum Quadratmeterpreis von vier bis 4,50 Euro/kalt zu haben. Das war's dann auch schon. Im Römerbrunnen gibt wohl es auch Leerstände. Die Gründe sind bekannt und vielfältig.

Nicht nur in Gladbach ist der Anteil der Sozialwohnungen deutlich gesunken - und er ist vor allem in die Jahre gekommen. Was die Räumlichkeiten nicht wohnlicher macht. Zwar wollen die politisch gesteuerten Stadt- Wohnungsbaugesellschaften Kreisbau und GWSG gemeinsam ein Konzept erarbeiten, mit dem mehr preisgünstiger Wohnraum geschaffen werden kann, doch das dauert Jahre. Mögliche Areale wären die Neubau-Gebiete City Ost, das ehemalige Lürriper Militärgelände Reme und "Maria Hilf" an der Sandradstraße.
Geht es nach den Bündnis-Grünen, sollen in besagter City Ost gegenüber dem Vitusbad zahlreiche öffentlich geförderte und preiswerte Wohnungen entstehen. Denn alle - über 2000 Wohnungssuchende - verfügen über einen Wohnberechtigungsschein. „Dieser Schein hilft den Menschen aber immer weniger. Denn seit Jahrzehnten fallen in Gadbach jedes Jahr mehr Wohnungen aus der öffentlichen Bindung “, sagt Grünen-Fraktionssprecher Karl Sasserath.

Laut Stadtverwaltung sind von 2005 bis 2015 insgesamt 628 geförderte Sozial-Mietwohnungen neu entstanden. Im gleichen Zeitraum ist der Bestand geförderter Wohnungen aber durch Auflösung von insgesamt 15 264 auf 9 994 gesunken. 

In der City Ost sollen auf 14 Hektar bis zu 2000 Wohnungen gebaut werden. Das hat das schwedische Unternehmen Catella medienwirksam angekündigt.  „Damit hier auch Familien, die über ein geringeres Einkommen verfügen, hinziehen können, müssen wir zeitig in die Planungen mit aufnehmen, dass bei der Umsetzung des Vorhabens 30 Prozent der Wohnungen öffentlich gefördert und weitere 30 Prozent preisreduziert errichtet werden“, sagt Boris Wolkowski, stellvertretender Fraktionssprecher der Grünen. Soweit, so schlecht. Die komplette Forderung der Grünen wurde von SPD/CDU mittlerweile abgelehnt. Catella wird darüber nicht traurig sein. 

Ein Blick auf Nachbarstädte und auf das Bundesgebiet macht schon länger klar: ein wichtiger Grund für die Missstände und die Not im Wohnungsbereich ist ein Mangel, der am unteren Ende des Wohnungsmarktes beginnt. Er betrifft Sozialwohnungen, also solche Wohnungen, deren Miete unter dem Mietspiegel liegt. Gab es in den 1980er Jahren noch etwa vier Millionen Sozialwohnungen, so sind es heute gerade noch 1,3 Millionen – und das trotz steigenden Bedarfs.

Sozialberater Julian Strzalla erlebt immer häufiger neben der wirtschaftlichen Not der Menschen deren Verzweiflung, wenn es um ein "Zuhause" geht. Zwar wurden die Sätze der Kaltmiete für Hartz-IV-Bezieher erhöht. "Doch von den jetzt 440 Euro/Monat Kaltmiete-Zuschuss bei einem Drei-Personen-Haushalt findest du auch in Gladbach ganz selten eine Wohnung, in der sich leben lässt", bedauert der Mitarbeiter im Gladbacher Arbeitslosenzentrum, „ obwohl zur Kaltmiete noch Zuschüsse für Heizung und Nebenkosten kommen.“

Der eklatante Mangel an Preiswert-Wohnungen ist auch Thema in der Mitgliederversammlung des regionalen Bündnisses für Menschenwürde und Arbeit. Das ist ein Zusammenschluss von Menschen, die die Not vieler Zeitgenossen öffentlich anprangert und Lösungen wie Abhilfen formuliert. 

Mitglieder und Interessierte treffen sich am 16. Mai, 18 Uhr, neuer Pfarrsaal an der Abteistraße 34, schräg gegenüber dem Museum. 

Find uns on: facebook

.

Hartz-IV-Appell 2020

Hartz IV-Appell

Gruppe Treppe

Was sagen die anderen ...

zum Thema Bedinnungsloses Grundeinkommen?

Warum die SPD eigentlich schon lange für ein Grundeinkommen ist

zum Thema KINDERARMUT?
Armutsgefährdungsquote: Kinder mit einer eigenen Existenzsicherung vor Armut schützen

MG von Ortsschild

LIteraturhinweise

Cover Das revolutionre SubjektCover Die ElendenBuchcover Rente rauf

 

 

 

 

 

 

Zu den Literaturhinweisen

 

Unser Newsletter

Abonnieren Sie unseren mehrmals im Jahr erscheinenden Newsletter. ___________________________

Ihre Mailingliste:

Newsletter
Das BMA bringt diesen Newsletter als Information m...

Ich akzeptiere den Disclaimer

Bitte helfen Sie uns Spam zu vermeiden, und lösen Sie diese kleine Aufgabe!

Wieviele Beine hat ein Pferd? (1, 2, ...)

() Pflichtfelder

Trägerorganisation

aktueller Bündnisbrief

Cover BB Sep19

Zitat (12)

"Es gibt drei Dinge, die sich nicht vereinen lassen: Intelligenz, Anständigkeit und Nationalsozialismus- Man kann intelligent und Nazi sein. Dann ist man nicht anständig- Man kann anständig und Nazi sein: Dann ist man nicht intelligent. Und man kann anständig sein. Dann ist man kein Nazi."

 

Gerhard Bronner
(1922-2007)
Österreichischer Komponist, Autor, Musiker und Karabetist
 

Freunde

WEB LogoBündnis: "Aufstehen!"
zur Homepage

logo pwvDer Paritätische
zur Homepage

Logo: IWFEine-Welt-Forum
zur Homepage
Logo Maria Grönefeld StiftungMaria Grönefeld Stiftung
zur Homepage
Logo: Koordinationskreis Kirchlicher Arbeitsloseninitiativen im Bistum AachenKoordinationskreis Kirchl. Arbeitslosenintiativen Bistum Aachen
zur Homepage
Logo Philippus Akademie
Philippus Akademie
zur Homepage
LogoTheo-Hespers-Stiftung e.V.
zur Homepage

Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

Institutionelle Bündnismitglieder

Click to listen highlighted text! Powered By GSpeech