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Bündnis für Menschenwürde und Arbeit

Nachrichten aus der Gesellschaft und Arbeitswelt

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Das sollten sie gesehen haben

Jobwunder duch Harz IV & Co.
ARD Monitor 24.08.2017 | Dauer 7 Min.
Verfügbar bis 30.12.2099
 
#kurzerklärt: Grundeinkommen - was spricht dafür und dagegen?
ARD tagesschau 01.11.2016 | Dauer 2:12 Min.

Bündnisbriefe

Bündnisbrief April 2018

 

Prekariat – Abschiebeknast für Verlierer

Arm, alt, arbeitslos? Ab ins soziale Kittchen
 
Bild: Titelseite Bündnisbrief April 2018Wenn in einem der reichsten Länder der Erde Millionen Menschen unter prekären Arbeits und Lebensverhältnissen leiden, ist das ein Skandal, oder? Ja, und doch verschleiert diese moralisierende Formulierung das eigentliche Problem: Sie sind vor allem Opfer neoliberaler gesellschaftlicher Zustände, die der Kumpanei ökonomischer und politischer Eliten geschuldet sind.
Wärst Du nicht reich, wär ich nicht arm“, dichtete Bert Brecht, so einfach und eindringlich ist die Wirklichkeit. Die Kluft zwischen Arm und Reich wächst. Arm sein heißt, zu den gesellschaftlichenVerlierern zu gehören, bedeutet materielle, kulturelle, soziale Verelendung, Ausschluss von Bildung und Wissen. Armut ist Ausgrenzung in einen imaginären Knast, aus dem es kein Entrinnen gibt, dessen Erbarmungslosigkeit immer mehr Menschen, die noch ganz zufrieden sind, Angst macht. Seine Mauern, die unüberwindlich sind, heißen Kinder- und Altersarmut, mangelnde Krankenversorgung sprich: akute und chronische Gesundheitsgefährdung und vergleichsweise geringe Lebenserwartung, Wohnungsnot, entwurzelte und obdachlose Opfer der Maklermafia und von legalisiertem Mietwucher.

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Bündnisbrief Juli 2017

Ausbeutung + Ausgrenzung = Soziale Gerechtigkeit?

Oder: Wenn Nepper, Schlepper, Bauernfänger sich als Politiker*innen maskieren

BBrief Juli2017Man könnte fragen: Geht es nicht etwas sachlicher? Doch, es geht, aber nicht nur. Wer über Ungerechtigkeit redet, spricht über entwürdigte, ausgegrenzte, unterdrückte Menschen – und ihre Schicksale lassen sich nur eingeschränkt in sachliche Begriffe fassen, es bleibt ein mehr oder weniger großer Rest von empörten, erschütterten, wütenden Gefühlen.

Aber: PolitikerInnen als Nepper?

Erinnern Sie sich nicht an Gerhard Schröder (SPD) und die rot-grüne Bundesregierung? Wie sie die Agenda 2010 den Menschen als notwendiges Übel anpries, das ihnen letztlich doch zugute käme? Sie hat Millionen von ihnen dann tatsächlich übel mitgespielt, sie in Arbeitslosigkeit, Armut, Verelendung getrieben.
Erinnern Sie sich nicht an Norbert Blüm, Bundesminister für Arbeit (CDU), der vor dem Bundestag im Brustton der Überzeugung verkündete: „Zum Mitschreiben: Die Rente ist sicher“? Er und seine Nachfolger bescherten Millionen von älteren Menschen nach einem langen Arbeitsleben eine Rente, von der sie mehr schlecht als recht leben können.

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Bündnisbrief Dezember 2016

Stoppt die Vertreibung des Arbeitslosenzentrums

BBrief 2016 12 214x300pxDie PlanerInnen der Roermonder Höfe haben eine Vision: Mönchengladbach als wachsende Großstadt – ein Entwicklungskonzept, das die Stadt attraktiver machen soll. Für Menschen, die sich Mieten oder Eigentumswohnungen leisten können, bei denen einem Arbeitslosen oder Sozialhilfeempfänger schwindlig wird.

Diejenigen, die nach Vorstellungen der Stadtentwickler
das Leben in der Stadt be-reich-ern werden, sollen dort selbstverständlich entspannen können und zwar ungestört. Sie könnten, so meinen die Experten in Politik und Verwaltung nun aber, doch gestört werden – durch das dort seit vielen Jahren ansässige Arbeitslosenzentrum, durch die dort ein- und ausgehenden Arbeitslosen, denn Gebäude und Besucher machen nicht so den guten Eindruck, sehen eher ärmlich aus und man weiß ja nicht …
Klingt unsachlich, polemisch, gar boshaft?

DOWNLOAD Bündnisbrief Dezember 2016

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Bündnisbrief November 2016

Leben verboten

Wie arme Kinder in Deutschland sozial „abgetrieben“ werden

Titelseite: Bündnisbrief November 2016

Ene, mene, muh, und raus bist Du...

… jedenfalls, wenn du, liebes Kind, schon als Embryo prekär belastet bist. Der Dichter Dostojewskij hat vor langer Zeit einen Roman über „Erniedrigte und Beleidigte“ geschrieben, der heute zu den Klassikern der Weltliteratur gehört. Er ahnte sicherlich nicht, dass es heute, 150 Jahre später, aktueller denn je sein könnte, also mit dir ganz viel zu tun hat. Denn kaum hast du den ersten Lichtstrahl der Welt erblickt, erfährst du – und viele deinesgleichen – dein erniedrigtes Dasein. Das ist dir, wenn du noch in die Windeln kackst, nicht bewusst, aber als Freunde mit besonders hässlichen Fratzen begrüßen dich Armut, Elend und lebenslange Chancenlosigkeit, sie fressen sich, wie Krebsgeschwüren, vom ersten Lebenstag an in deinen Körper und in deine Seele. (...)

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Bündnisbrief Mai 2015

Rentner, wollt ihr ewig leben?
Oder: Der soziale Restmüll

In einem demokratischen Gemeinwesen sollen alle Menschen gleich viel wert sein. Dieser Konsens hat christliche und humanistisch-aufklärerische Wurzeln und angesichts der faschistischen Gräueln im Nachkriegsdeutschland Verfassungsrang erhalten: „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ (Grundgesetz).

bbmai15Bündnisbrief Mai 2015

 

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Bündnisbrief Februar 2014

Ein Tag der intensiven Begegnung  und des Einsatzes für  mehr soziale Gerechtigkeit.

Am 23. 11. 2013 trafen sich über 70 TeilnehmerInnen unsrer Tagesveranstaltung „Mehr  Gerechtigkeit – Für ein menschenwürdiges Leben“ im katholischen „Haus der Regionen“  in Mönchengladbach. Grundlage dafür war die Vorarbeit vor Ort und die Teilnahme verschiedener Gruppen und Initiativen...

TitelseiteBündnisbrief Februar 2014

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Bündnisbrief Oktober 2013

Sklaverei? heute? bei uns? Ist doch längst abgeschafft, oder?

Offiziell ja, seit etwa 150 Jahren. Praktisch hat Sklaverei gegenwärtig ein historisch unvergleichliches Ausmaß erreicht: in „klassischer“ Variante als Eigentum von Menschen an Menschen und in modernen Spielarten, die für die Betroffenen zumeist noch viel schwerwiegendere physische und psychische Folgen haben.

Mehr zu diesem Thema und anderen wichtigen Fragen finden Sie in unserem Bündnisbrief Oktober 2013.

Titelbild

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Bündnisbrief Dezember 2012

Europa-Ein Modell des Opferkapitalismus?

Reicher Mann und armer Mann standen da
und sah‘n sich an. Und der Arme sagte bleich:
„Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich.“
Bertholt Brecht
Momentan gibt es mit Blick auf die Europäische Union eine erneute Diskussion darüber, welchen Sinn der Zusammenschluss von 27 Staaten auf diesem Kontinent hat. Viele fragen: Ist Europa noch die friedliche und solidarische Staatengemeinschaft, die wir einst erhofften? Dient sie den Menschen zu einem Leben in Freiheit, Frieden und Gerechtigkeit, oder bedient sie lediglich die Interessen einiger Weniger zur Festigung ihrer wirtschaftlichen Macht?

bbdez12Bündnisbrief Dezember 2012

 

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Bündnisbrief November 2012

Eine Ethiktagung „von unten“

Die Klagemauer von Jerusalem ist ein Rest der Umfassungsmauer des Tempels, den König Salomo um 950 vor Christus erbaut hat: als eines der 7 Weltwunder! Zweimal wurde der Tempel zerstört, 586 v. Chr. durch die Babylonier und endgültig durch die Römer im Jahr 70. Seit dem Jahr 70 klagten Juden über den Untergang des Tempels und des jüdischen Gemeinwesens. Und hier legten sie ihre Wünsche und Bitten, geschrieben auf kleine Zettel, in die Ritzen der Riesenquader der Klagemauer. Heute mischt sich in die Klagen Freude über die Erinnerung an den Tempel und darüber, dass die ehemalige Klagemauer heute wieder allen Juden (und den Touristen) gehört. Die Klagemauer unseres Bündnisses kennen viele Leute in Aachen und Mönchengladbach, in Krefeld, Heinsberg, Düren, am Niederrhein und in der Eifel...

bbnov2012

Bündnisbrief November 2012

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Bündnisbrief November 2011

Prekariat …

Arbeit für‘n Appel und ‘n Ei.

Nicole schickt mir eine SMS: „Hast du nicht 20 Euro für die Kleine (gemeint ist Angelina, 1 Jahr alt)… Ich hab keine Pampers mehr. Und zu essen haben wir auch nichts“. Nicole bekommt die 20 Euro. Sie holt Pampers „Baby Dry“ für 7,78 Euro.

bbmai11Bündnisbrief Mai 2011

 

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Bündnisbrief Oktober 2010

Solidarität und Gemeinwohl sind aufgekündigt

Die Grundlage des Gesellschaftsmodells der Bundesrepublik Deutschland, aufbauend auf Solidarität mit dem Ziel des Gemeinwohls für alle, das seine Wurzeln auch in der christlichen Sozialethik hat, wurde von der neoliberalen, rein auf wirtschaftliche Interessen ausgerichteten Politik der jetzigen Bundesregierung aufgekündigt. Es geht nur noch darum, die eigene Klientel und Lobbyisten zu bedienen. Es geht nicht mehr um den Menschen, die Bevölkerung und erst gar nicht um diejenigen, die am Rande der Gesellschaft stehen.

bbokt2010Bündnisbrief Oktober 2010

 

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Bündnisbrief Sonderausgabe 2009

Wie Wo Was? So wird das Projekt Klagemauer konkret

Das Projekt „Klagemauer“ startet jetzt! Das „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“, ein regionaler Zusammenschluss kirchlicher und nicht kirchlicher Organisationen und Einzelpersonen zwischen Aachen und Krefeld, möchte die (An)-Klagen vieler Menschen aus dem rein Privaten herausholen und öffentlich, damit
politisch machen! Insbesondere da dieses Jahr diverse Wahlen anstehen (Kommunalwahl, Europawahl und Bundestagswahl).

bbsonderausgabe2009Bündnisbrief Sonderausgabe 2009

 

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Bündnisbrief November 2008

Klage, Anklage und Visionen

Einladung zum Mitmachen Bündnis Brief November 2008 für Menschenwürde und Arbeit Das „Bündnis für Menschenwürde und Arbeit“ möchte 2009 mit einer „Klagemauer“, in Absprache mit den Citykirchen, auf Ungerechtigkeiten in der Arbeitswelt hinweisen, besonders auf ungesicherte, ungeschützte, schlecht bezahlte Arbeitsverhältnisse und auf den Missstand der Arbeitslosigkeit. Besonders Arbeitnehmer/innen und Menschen ohne Erwerbsarbeit sind eingeladen, ihre negativen Erfahrungen auf die „Steine“ der „Mauer“ zu schreiben oder zu zeichnen, aber auch ihre Wünsche für eine „gute Arbeit“, ihre Hoffnungen und Visionen für mehr gesellschaftliche Gerechtigkeit.

bbnov2008Bündnisbrief November 2008

 

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Foto: Bündnisratsmitglieder

Zitat (4)

"Das Grundeinkommen ist keine Revolution, denn die sind immer blutig und am Ende regiert nur eine andere Elite. Trotzdem ist es revolutionär, weil es am Wesenskern unseres Gesellschaftssystems ansetzt und die Angst durch Vertrauen ersetzt."

Michael Bohmeyer

 

Aus dem Gastbeitrag vom

1. Januar 2018

"Mit 1.000 Euro kann man zu allem Nein sagen"

www.zeit.de

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Pressesplitter

Immer weniger Betriebsräte in Firmen

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Nur noch gut 40 Prozent der Beschäftigten in Deutschland werden durch einen Betriebsrat vertreten. Vor 15 Jahren waren es noch fast die Hälfte. Die Ursachen für den Rückgang sind vielfältig.

6. Juli 2018

Klagemauer 2017

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Dokumentenmappe (PDF) zur Klagemaueraktion 2017
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Denken Sie immer: daß wir nur eigentlich für uns selbst arbeiten. Kann das jemand in der Folge gefallen oder dienen, so ist es auch gut. Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst.

 

Johann Wolfgang von Goethe
(1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann
Quelle: Goethe, Briefe. An Johann Heinrich Meyer, am 8. Febr. 1796

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